Über mich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Kauffrau
  • Fortbildung zur dipl. Erwachsenenbildnerin AEB
  • Fachhochschulstudium zur Sozialarbeiterin FH, HSLU Luzern 
  • Zusatzqualifikationen in themenzentrierter Interaktion (TZI), Kommunikation, Gruppendynamik, Moderation etc.
  • Verschiedene Ehrenämter (strategische Leitung) in Politik und einer grossen Wohnbaugenossenschaft 
  • Beiständin für eine Institution (Erwachsenenschutz u.a. nach neuem Erwachsenenschutzrecht, Zielgruppe Alter)
  • heute Sozialarbeiterin bei Profil - Arbeit & Handicap Zürich im Bereich Arbeitsintegration (www.profil@ch)
  • zurzeit im Campus Sonnweid, Wetzikon im Lehrgang Demenz, Abschluss 2019
     

 

Mein Berufsleben verlief nicht gradlinig, auf manchen Gebieten war/bin ich eine Quereinsteigerin. Eine neugierige offene Person bin ich geblieben.

 

Nach einer kaufmännischen Lehre mit eidg. Abschluss, die Prüfung ins Gymnasium hatte ich nicht bestanden, habe ich etliche Jahre in einem Berufsverband mein kaufmännisches Handwerk verfeinert.

 

Erste Schritte im Sozialbereich machte ich im Asylwesen, beim Einrichten einer Notschlafstelle für über 100 Menschen aus den verschiedensten Nationen und Ethnien. Damals ohne entsprechende Ausbildung und rudimentären Englischkenntnissen. Ich wusste bald, dass ich ohne eine Ausbildung zu wenig beitragen konnte.

 

In Luzern liess ich mich zur Erwachsenenbildnerin AEB fortbilden und erarbeitete Bildungskonzepte für Freiwillige beim Roten Kreuz in Zürich. Von der Sekretärin bin ich nach drei Monaten zur Abteilungsleiterin SRK aufgestiegen und war zuständig für ein Team und die freiwilligen Rotkreuzhelferinnen und -helfer.

 

Als neugieriger und lerninteressierter Mensch suchte ich mir einen neuen Tätigkeitsbereich: und zwar das Thema Erwerbslosigkeit mit seinen verschiedenen Facetten. Während vieler Jahre war ich in der Beratung, dem Stellenbewerbungs-Coaching, der Persönlichkeitsbildung und als Deutschkursleiterin innerhalb von Qualifizierungsprogrammen tätig.

 

Die Arbeit mit Erwerbslosen ist unstet und dem gesellschaftlichen Wandel unterworfen. Ich habe die Seite "meiner" Betroffenen selbst kennengelernt und wurde als Folge von Budgetkürzungen und Reorganisationen erwerbslos.

 

Um meine Chancen im Schweizer Arbeitsmarkt aktiv zu verbessern, habe ich mit 46 Jahren ein Fachhochschulstudium in Sozialer Arbeit an der HSLU in Luzern begonnen und im Februar 2009 gut abgeschlossen. In meiner Bachelor-Arbeit habe ich mich mit der transkulturellen Kommunikation und im Speziellen mit Humor in der Sozialen Arbeit auseinandergesetzt.

 

Heute bin ich nach einer gesundheitlichen Krise, einem weiteren Stellenverlust, einem "Gastspiel" in der wirtschaftlichen Sozialhilfe), als Beiständin im Altersbereich in Zug, nun in der Pro Infirmis Kanton Zürich als Sozialarbeiterin tätig. Meine Ressourcen in Coaching (Stellensuchtrainings, Standortbestimmungen, Texte und neu in mobiler Sozialarbeit) biete ich nun nebenberuflich auf selbständiger Basis an.

 

Auch in der strengsten, schwierigsten Zeit meines Lebens war da  immer ein Ausgleich. Ich las/lese fürs Leben gerne, gehe leidenschaftlich gerne ins Kino (europäische Filme) und verbringe viel Zeit in der Natur und beim Reisen. Gesellschaftspolitik und Fragen des Zusammenwohnens und Zusammenlebens sind mir wichtig, ebenso kochen, lachen und der Austausch im Freundeskreis.